Projekt

GARDELEHRER

GARDELEHRER - leben und lehren in Gardelegen

In Gardelegen denkt man modern und engagiert sich für seine Stadt und die Bürgerinnen und Bürger. Wir leben miteinander und wollen uns gegenseitig unterstützen. Dazu hat die Stadt das Projekt der GARDELEHRER ins Leben gerufen. Wir wollen unsere Zukunft gestalten und gezielt nach Lehrerinnen und Lehrer fahnden, die in Gardelegen leben und lehren wollen. Wir unterstützen durch ein landesweit einmaliges kommunales Stipendium und weiteren Maßnahmen, wie z. B. bei der Wohnungssuche. Wir knüpfen Kontakte und bieten ein lebens- und liebenswertes Zuhause.

Schauen Sie sich an unseren Schulen um oder kommen gleich auf eine Stippvisite in unsere Stadt. Die Türen des Rathauses stehen offen! Hereinspaziert oder wie unser berühmter Sohn Otto Reutter einst sagte: Geh´n Sie bloß nicht nach Berlin!

 

Am 11. September 2017 beschloss der Stadtrat der Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen, die Verwaltung mit der Prüfung zu beauftragen, welche flankierenden Möglichkeiten gegeben sind, um die Schulstandorte der Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen und des Altmarkkreises Salzwedel überregional bekannt zu machen, um offene Lehrerstellen schneller zu besetzen und langfristig Lehr- und Pädagogisches Personal an den Bildungsstandort zu binden.

Diesem Beschluss entsprechend hat eine Projektgruppe in den vergangenen Monaten Gespräche u. a. mit den Schulleitern aller Schulen im Gebiet der Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen sowie mit dem Ministerium für Bildung geführt. Folgende Projektinhalte hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 11. Juni 2018 beschlossen:

1. Für Schulpraktika in den Klassen 8 bzw. 9 erklären sich die Schulleiter bereit, entsprechende Praktika anzubieten.

2. Um in Erfahrung zu bringen, wer von den hiesigen Schülern Interesse am Lehrerberuf hat, erfolgt eine Abfrage in der 9. Klasse der Sekundarschule bzw. 11. Klasse des Gymnasiums.
Dazu werden Veranstaltungen an den Schulen durchgeführt, die den Lehrerberuf vorstellen, auch in Zusammenarbeit mit dem Institut für Lehrerbildung. Entsprechendes wird durch die Schulen ausdrücklich unterstützt. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden, mit Einwilligung der Beteiligten, die Daten aufgenommen, um die Interessenten laufend mit neuen Informationen zu versorgen.

3. Für die laufende Informationsversorgung soll neben der Möglichkeit des E-Mail-Versandes auch eine Facebook-Seite eingerichtet werden, über die dauerhaft Informationen, wie Stellenausschreibungen oder sonstige wichtige Dinge zugeleitet werden können. Diese Facebook-Seite wird über Elternvertreter betrieben.

4. Um den Bildungsstandort Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen als Gesamtheit darzustellen, wird es im Einvernehmen mit den Schulleitern eine gemeinsame Homepage für alle "Gardelegener Schulen" und das Projekt in Gänze geben.

5. Zur Unterstützung der öffentlichkeitswirksamen Vorstellung unseres Schulstandortes auf Messen, an Hochschulen oder sonstigen in Betracht kommenden Örtlichkeiten werden wir ausdrücklich von den Schulleitern unterstützt. Es ist vorgesehen, den Bildungsstandort Gardelegen insbesondere unter den Schülern, Studenten und Praktikanten mit entsprechenden Werbemitteln bekanntzumachen.

6. Zur Steigerung der Bekanntheit des Bildungsstandortes ist außerdem geplant, gemeinsam mit einem ortsansässigen Filmkünstler mehrere kurze Filmsequenzen aufzunehmen und dann in Abständen über soziale Medien zu verbreiten, so dass eine sehr große Anzahl von Menschen erreicht wird.

7. Darüber hinaus wird das Ministerium für Bildung eine sog. „Landpartie“ entwickeln, die erstmalig zum Start des Bildungsprojektes Lehramtsstudierende aus Sachsen-Anhalt auf einer Bustour nach Gardelegen bringen wird, um die Studentinnen und Studenten über den Bildungsstandort zu informieren.

8. Unterstützung durch die Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen bei der Suche nach Wohnung, Bauplatz, Kindergartenplatz bzw. Arbeitsplatz für begleitende Partner wird ebenfalls gewährt.

9. Da sowohl von den Schulleitern als auch im Ministerium ein häufig angesprochenes Problem die Frage ist, wo Praktikanten bzw. Referendare und Berufsanfänger wohnen können, wenn sie wirklich sehr kurzfristig die Zuteilung für ein Praktikum oder Referendariat bekommen, sieht das Konzept vor, in Zusammenarbeit mit der WOBAU mbH eine Gästewohnung für die entsprechenden Interessenten vorzuhalten. Eine entsprechende Wohnung ist bereits gefunden und die WOBAU mbH hat einem entsprechenden Vorgehen zugestimmt.

10. Für Interessenten, die bereit sind, sich nach Ende des Studiums an die Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen zu binden, wird ein Stipendium aufgelegt von monatlich 300 Euro ab dem 1. Semester bis Eintritt ins Referendariat

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Lehramtsstudierende